Februar 2026 … irgendwo zwischen Auflösung und Neubeginn

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Februar 2026 … irgendwo zwischen Auflösung und Neubeginn

Dieser Februar war und ist anders.
Intensiv.
Für mich innerlich und emotional extrem laut.
Grundsätzlich ist der Monat Februar, ein Monat zwischen den Welten.
Zwischen alt und neu, er ist weder Fisch noch Fleisch und für mich zwischen einer Identität, die mich lange getragen hat, und einer, zu der ich mich nie vollends traute „Ja“ zu sagen.
Es gab Tage in den letzten knapp drei Wochen, in denen ich das Gefühl hatte, mich aufzulösen und kein Licht mehr sehen konnte.
Momente, in denen ich ernsthaft überlegte, ob mein Sein sich jetzt von der Welt verabschiedete… ja, es war ein Abschied, aber von meinem „Alten-Ich“.
Es war, als ob die Schlange von 2025 und das Feuerpferd von 2026 gemeinsame Sache machten, und mir mein altes Selbstbild niederbrannten.


Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn etwas Altes endet, du jedoch keinerlei Sinn und Licht mehr sehen kannst, was die Gegenwart oder Zukunft bringt, oder bringen könnte. Wenn du einfach im Dunklen tappst.
Einer der einschneidendsten Augenblicke, wenn das „Universum“, dir förmlich die Augen verbindet und deine Kanäle schließt, um einfach nur zu sein.

Einer der intensivsten Übergangsmonate

Astrologisch betrachtet war und ist dieser Februar tatsächlich kein leichter.
Er gehört zu den verdichteten Phasen dieses Jahres.

Spannungen zwischen persönlichen und kollektiven Kräften.
Wasser- und Feuerenergien, die sich nicht immer sanft begegnen.
Zeichenwechsel, die neue Themen anstoßen. Finsternissaison und natürlich nicht zu vergessen, den rückläufigen Merkur in Kürze.
Als würde dieser sagen: „Schau noch einmal hin. So wirklich.“

Doch was genau ist der Februar eigentlich?

Er ist immer schon ein besonderer Monat gewesen. Historisch wurde der Februar mit Reinigung, Sühne, innerer Klärung verbunden.
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto stimmiger fühlt es sich an.
Wir befinden uns noch im Winter, und zumindest spannenderweise, in diesem besonderen Jahr, in einem der schneelastigsten Winter seit vielen Jahren (zumindest hier bei mir).
Die Wintermonate sind eine Zeit der Dunkelheit.
Alles, was neu entsteht, wächst zuerst im Dunkeln … nicht im Licht, wie viele vermuten würden. Die lichtvolle Seite, macht das bereits Entstandene sichtbar.
Er steht also nicht für einen Neubeginn.
Er beherbergt eine Zeit der Reinigung und Vorbereitung… auf den Neubeginn.

Was darf bleiben?
Was darf gehen?
Welche Version von mir, von dir, von uns, hat ihren Dienst getan?
Welche will geboren werden?


Es ist ein letztes tiefes Loslassen, bevor das Neue zur Tür hereinkommt.
Ich habe gespürt, wie alte Sicherheiten wegbrachen.
Ein völliger Zusammenbruch des Körpers und Nervensystems.
Ich fühlte mich wie in einem Schwebezustand.
Mein System ließ es mich körperlich spüren, wenn ich versuchte zu „funktionieren“, wenn ich mich im alten Selbstbild bewegte und die innere Wahrheit ignorierte.

Wie passend, dass dieser Monat mit einem rückläufigen Merkur endet. Denn Rückläufigkeit bedeutet nicht Stillstand. Sie bedeutet Rückschau.
Es ist ein überprüfen, nachjustieren, oder auch eine Feinjustierung und verstehen, was wirklich gemeint war und ist.
Diese Wochen sind wie ein innerer Korrekturlauf, der sicherstellen will, dass wir auf unserem echten Fundament weitergehen.

Und jetzt?

Der Monat ist noch nicht um und ich beobachte genau. Dennoch kann ich sagen, es geht mir bedeutend besser als noch zu Beginn.
Auch wenn nicht alles geklärt ist, oder ich auf alles nun eine Antwort habe.
Ehrlich gesagt, finde ich den Plan meiner Seele sogar recht abenteuerlich, aber manchmal, darf man sich ein wenig in Vertrauen üben. Denn eines habe ich definitiv verstanden in den letzten Wochen … meine innere Wahrheit will gelebt werden. Ganz egal wie ich es umsetze, Hauptsache ich setze es um.

Also… der Februar ist kein Neubeginn und wandelt noch durch Dunkelheit.
Doch diese Dunkelheit, ist notwendig, um innerlich zu transformieren, zu verabschieden, Raum zu schaffen.
Es ist eine Zeit, die vorbereitet.
Und vielleicht dürfen wir genau das anerkennen:

Das wir nicht immer strahlen müssen…
Das wir nicht immer wissen müssen…
Das wir nicht immer sichtbar wachsen müssen und können…


Manchmal müssen wir, im tiefsten Urvertrauen, die Dunkelheit annehmen.
Denn insgeheim wissen wir genau, dass das Licht bereits unterwegs ist.
Und wenn diese Zeit um ist, bist du vielleicht kein komplett neuer Mensch,
aber in jedem Fall wahrer, echter und authentischer.

In seelischer Liebe & Verbundenheit,

eure

Coryna

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